Korfu – Familienurlaub Okt. 2015

Korfu

Nach einer kurzen Anreise (etwa 2h 20 min Flug) wurden wir vom Flughafen von der Autovermietung mit einem Shuttle abgeholt und zur Vermietstation (800m entfert) gebracht. Unsere Fahrt zum Zielort dauerte etwa 2h und beinhaltete eine kurze Kaffeepause mit tollem Meerblick. Wir wählten bewußt die längere, dafür aber schönere Strecke. Normalerweise ist man in 45min vom Flughafen mit dem Auto in Roda. Die Insel begrüßte uns mit Sonne satt, nachdem wir Berlin bei Regen verlassen hatten. Im Hotel Mitsis Roda Beach Resort angekommen bezogen wir unser Familienzimmer mit reinem Meerblick. Dieser allein war die Reise wert. Bei schönem Wetter, also jeden Tag, konnten wir die Albanische Küste (Bergwelt) sehen. Wir genossen das Mittag und Abendessen. Danach noch die Abendshow mit Tombola. Ups Geld verspielt.

Unser zweiter Tag bestand aus einem Pooltag bei Sonne satt, einem ausgedehnten Spaziergang an der Küste entlang nach Acharavi und auf der Landstrasse zurück (10km), Essen, Trinken und Abendshow dieses mal mit Bingo. Ups wieder Geld verspielt.

Der dritte Tag glich den ersten Beiden bei Sonne (je etwa 26 Grad) nur das wir am Abend in eines der Spezialitätenrestaurants gingen (in AI enthalten). Wir genossen das chinesische 3-Gang a la carte Menü.

Am vierten Tag nun wollten wir wenigstens die einzig größere Stadt der Insel – Korfu Stadt- auch Kerkyra genannt besuchen fahren. Wir nahmen die kürzeste Route durch die Berge (36km) und waren relativ schnell über die schöne Bergstrasse dort, parkten am Hafen und zogen in die Altstadt. Zuerst ins Asiatische Museum, das sich im Palast am oberen Ende der Esplanade befindet, dann kurz zur alten Festung und rüber über den Platz in eine Taverne lecker zu Mittag essen. Hiernach mit der Pferdekutsche eine kleine Stadtbesichtigung. Der anschliessende Bummel durch die Altstadt Gassen zog sich bei unserem Shopping Wahn etwas hin bis wir wieder am Hafen anlangten und die Ozeanriesen von Costa, AIDA & Co. bewunderten. Das Wetterchen spielte auch mit und lieferte pures Sonnenlicht für unsere Fotoaufnahmen.

Nach einem Arztbesuch und anschliessendem Shopping in der örtlichen Apotheke fuhren wir dann nach Sidari zum Canal d Amur, einer landschaftlich sehr reizvollen Ecke. Nach ein klein wenig Shoppen für die Kids ging es zum Abendessen, diesmal zum Italiener. Nachmittag gab es dann etwas Regen gefolgt von einem gewitter in der Nacht.

Dieser Tag war nun ein kompletter regentag und wir gammelten im Hotel.

Der nachfolgende entschädigte wieder mit Sonne satt am Pool.

Am achten Tag fuhren wir nach Paleokastrica, besuchten dort das Kloster, hatten eine sensationelle Aussicht in dem benachbarten Cafe, saßen am Badestrand in einer Taverne bei lecker Eis und Snack und fuhren nochmal nach Sidari den Kindern unsere Entdeckung zeigen. Dort wurde dann ausgiebig geklettert. Bei der Abendshow verloren wir dann wieder Geld bei der Tombola.

Der nächste Tag war dann Ausruhtag am Pool bei heißer Sonne und wir hatten gegenüber den Abreisenden ein hämisches Grinsen im Gesicht.

Unser vorletzter Tag war dann voller Erfolge. Was soll ich sagen, wieder ein sonniger Tag. Beim Bogenschiessen ließ Papa die gesamten Schützen mit grandiosen Pfeilschüssen staunen, zuerst die schießscheibe, dann eine Flasche und zuletzt eine Spielkarte. Am Nachmittag ging es ohne Kids mit dem Auto auf den höchsten Berg der Insel, dem Pantokrator. Nix für Menschen mit Höhenangst! Dafür aber tolle Aussichten. Oben angekommen war das Bistro und kloster bereits zu. Schade. Als Beifahrer lief Papa unser Held die ersten Serpentinen per Fuß herunter, zu groß die Angst als Beifahrer. Der Bingoabend beschloß dann unseren letzten Abend mit einem Sieg: eine Flasche Wein, eine CD, ein T-Shirt und den Jackpot (20,-€).

Am Abreisetag schauten uns die verbleibenden Gäste dann sehr hämisch an, natürlich Sonne pur und wir mit Klamotten angezogen für Berlin. Ohne Worte. Auf dem Weg zur Vermietstation machten wir noch einen Abstecher ins Achillion, dem Sissi-Schloß, der sich auf jeden Fall gelohnt hat. Nach Abgabe des Autos und Warten auf dem Flughafen stellten wir fest, etwas im Auto vergessen zu haben und einer musste zurück zur Mietstation, Gott sei Dank ja nur 800 Meter entfernt. Wir wunderten uns einen Abend vorher schon beim Online-Check-In, dass nur zwei von uns Bordtickets bekamen. Nun war klar warum. Anja hatte Standby-Tickets, was soviel bedeutete, sie muss warten wenn das Flugzeug voll ist und … es war natürlich überbucht! Nun also bibbern. Aber Glück gehabt, es blieben genau 2 Plätze frei, so dass sie erst einmal bis Wien mitkommen konnte. Es waren leider keine Direktflüge auf der Rückreise, dafür aber sehr preiswert. In Wien das gleiche Spiel, auch mit Happyend. Unsere Kids befanden die Reise für „sehr gut“ und wollen nächstes Jahr am Liebsten wieder dort hin. Aber die Welt ist so groß und hat soviel mehr zu bieten. Wir werden sehen.

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